Szintigraphie

Bei der Szintigraphie wird Ihnen in die Vene eine geringe Menge einer radioaktiven Substanz gespritzt. Diese Substanz fließt mit dem Blut in die Nieren, wird dort sofort vollständig mit dem Harn ausgeschieden und sendet dabei eine Strahlung aus. Diese Strahlung wird mit einer Kamera aufgenommen. Damit lässt sich die Durchblutung und die Ausscheidungsleistung jeder Niere exakt vermessen. Mit der Szintigraphie kann man Gefäßverengungen oder -verschlüsse, z.B. bei Bluthochdruck, aufdecken und feststellen, welche der beiden Nieren besser arbeitet als die andere. Auch ein Harnstau lässt sich mit dieser Methode nachweisen.

 

Die Abbildung zeigt, wie eine Szintigraphie durchgeführt wird. Die beeindruckende Größe der Kamera ist notwendig, damit die Strahlenbelastung für den Patienten so gering wie möglich gehalten werden kann
 

Eine Szintigraphie dauert mindestens 30 min und ist weder gefährlich noch belästigend oder schmerzhaft.

(c) Prof. Dr. Mann und Dr. med. Martin Pachmann

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Buchcover: Prof. Mann - Der große Trias-Ratgeber für Nierenkranke

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Zweiter Teil: Die körperliche Untersuchung